Ukrainehilfe

Krebs macht auch vor Krieg nicht Halt

Das ist Artem. Er ist 10 Jahre alt. Gemeinsam mit seiner Mutter Maryna (38) mussten sie aus der Ukraine flüchten. 

Artems Krebserkrankung und der Krieg haben die Familie traumatisiert. Er war sehr geschwächt und konnte schlecht laufen in den ersten Wochen. Seine starke Willenskraft hilft ihm, tapfer trainiert er und macht nun jeden Tag Fortschritte; Das Heimweh nach seiner Großmutter, der Babuschka, seinem Papa und dem 14-jährigen Bruder kommt immer wieder zwischendurch. Und seine Freunde fehlen ihm.

In der Woche, in der Artem und seine Mutter zu uns kamen, war ein großes Fotoshooting mit vielen der von uns betreuten krebskranken Kinder und Jugendlichen geplant. Mit cooler neuer Frisur, die ihm die Visagistin für seine ersten Haare nach der Chemotherapie machte, präsentierte er sich vor der Kamera selbstbewusst wie ein Profi. Besonders wichtig war ihm, dass sein Kater Tom mit aufs Foto kommt. „Tom musste leider in der Ukraine bei meiner Babuschka bleiben, ich vermisse ihn so sehr“, sagt Artem.

Mehrere Familien mit krebskranken Kindern aus der Ukraine sind inzwischen bei uns im Familienzentrum. Weitere kommen. Wie lange sie bleiben müssen, ist offen. Alle sind dankbar für die schnelle, unbürokratische Hilfe und die gut organisierte, enge Zusammenarbeit zwischen Klinik und Verein. Das macht Mut in einer Zeit, in der sich schnell Hoffnungslosigkeit ausbreitet.

 

Schauen Sie sich zwei emotionale Beiträge an, die der Hessische Rundfunk in seiner Sendung maintower am 05. und 06. April 2022 ausgestrahlt hat. Hier erfahren Sie mehr über Artem und unsere Arbeit im Familienzentrum.

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