Kunsttherapie

gefühlen künstlerisch Ausdruck verleihen

 

Wie kommt man mit dem Leben zurecht, wenn das Schlimmste passiert? Der Tod des eigenen Kindes ist ein Ereignis, das sich kaum verarbeiten lässt. Und doch geht das Leben weiter.

In so einer unfassbaren Situation gibt es keine Erfolgsrezepte. Wir können lediglich Hilfen anbieten, die betroffene Eltern ansatzweise unterstützen. Dazu gehört unsere Kunstwerkstatt. Sie bietet sowohl den Raum als auch die Möglichkeit, Trauer und den damit verbundenen Gefühlen in Bildern und Texten Ausdruck zu verleihen. Kunst ist oft ein Ausweg, sich mit dem Unfass- und Unsagbaren auseinanderzusetzen, es auf eine besondere Weise auszusprechen und so wichtige Schritte bei der Bewältigung der Trauer zu gehen.

Die Kunstwerkstatt findet regelmäßig in unserem Familienzentrum statt und wird von einer Kunsttherapeutin und Trauerbegleiterin sowohl als Gruppentreffen als auch im Rahmen von Einzelsitzungen angeboten. Die Beschäftigung mit verschiedenen Materialien und Farben, die Gelegenheit, zu experimentieren und etwas zu schaffen sowie Gesprächsangebote wahrzunehmen, eröffnen auch eine andere Perspektive, eine neue Sicht auf das Leben.

Etwa einmal im Monat gibt es ein ähnliches Angebot für Eltern, deren krebskranke Kinder sich gerade in der stationären Behandlung befinden. Sie können sich in einem Raum auf dem Klinikgelände – und damit nicht allzu weit von ihren Kindern entfernt – unter Anleitung mit unterschiedlichen Materialien und Farben beschäftigen. In dieser für sie sehr belastenden Situation gewinnen sie durch das besondere Angebot etwas Abstand und Ruhe. Sie haben die Möglichkeit, ihren Gefühlen künstlerisch Ausdruck zu verleihen und über ihre Sorgen und Ängste zu reden.

 

Ihr Ansprechpartner

Lisa Testerin - Mitglied des Vorstands

Cordula Dreisbusch
Tel. 0172 6264579
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