Nachsorge

Nach der Krebs-Erkrankung: Intensive Unterstützung

Offiziell heißt es: “Wer fünf Jahre nach der Erstdiagnose krebsfrei ist, gilt als geheilt”.

Dennoch muss nach der Überwindung einer Krebserkrankung im Kindesalter oft die gesamte Familie den Weg zurück zur Normalität finden. Die Zeit im Krankenhaus hinterlässt Spuren in der ganzen Familie, auch bei Eltern und Geschwistern und die eigentliche Krankheitsverarbeitung beginnt meist erst nach Abschluss der Intensivtherapie. Die Folgen einer überwundenen Krebserkrankung werden dann oftmals erst mit etwas Abstand zur Behandlung und erst mit der Wiederaufnahme des normalen Alltags spürbar. Der Wiedereinstieg in Kindergarten, Schule und Beruf kann dabei oft schwieriger sein als gedacht, denn viele Familien beschäftigt die Angst vor einem Rückfall oder der Umgang mit dem Geschwisterkind. Während die medizinische Nachsorge von Seiten der Klinik angeboten wird, ist eine psychosoziale Nachsorge ebenfalls für viele Familien wichtig und schließt an die psychosoziale Betreuung in der Klinik an.

Seit August 2019 hat der Verein deshalb ein Nachsorge-Projekt in sein Angebot aufgenommen. Eine erfahrene Psychologin berät kostenlos

  • Kinder und Jugendliche nach einer Krebserkrankung, Immundefekten oder nach Stammzelltransplantation
  • Erwachsene nach einer Krebserkrankung im Kindes- und Jugendalter,
  • Angehörige und Verwandte,

um sich nach abgeschlossener Behandlung des Kindes wieder im Alltag zurecht zu finden.

 

Ihre Ansprechpartnerin

Maria Müller - Technik

Dipl. Psych. Karen Arnold
Tel. 069-967807-36
Mail-Kontakt

Themen sind unter anderem:
  • der Umgang mit Angst und Schwierigkeiten im Alltag
  • eigene Wünsche und Begrenzungen
  • die Vermittlung von Fachärzten, Psychologen und Therapeuten vor Ort
  • die Unterstützung bei sozialrechtlichen Fragen und der Antragsstellung von Leistungen
  • die Wiedereingliederung in Schule und Kindergarten


Und vielleicht haben Sie als Kind oder Jugendlicher eine Krebserkrankung überstanden? Vielleicht spüren Sie noch immer Auswirkungen davon: auf persönliche Beziehungen, die berufliche Situation, die Gestaltung des Alltags und der Freizeit oder auch auf die weitere Lebensplanung. Auch solche Hürden müssen Sie nicht allein bewältigen.

Zum Schutz unserer ehemaligen Patienten und Patientinnen bieten wir im Moment zunächst nur telefonische Kontakte an.