Gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Freunden, Förderern und der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Unimedizin Frankfurt, erinnerten wir am vergangenen Donnerstag an eine große Persönlichkeit, Stifterin und Mäzenin – Johanna Quandt.
Gestern – heute – morgen: In den verschiedenen Beiträgen der Redner wurde deutlich, warum das Stammzell-Transplantations-Zentrum in Frankfurt überhaupt entstehen konnte, auf welchem Stand die Medizin und die Forschung aktuell ist und welche erfolgversprechenden Möglichkeiten zukünftig im Johanna-Quandt-Zentrum möglich sein werden. Auch die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Johanna-Quandt-Young Academy machten eindrucksvoll deutlich, was das Engagement von Johanna Quandt bewirkt hat und wie es zukünftig weitergehen wird.
In sehr persönlichen Beiträgen von Max, Annabel und Jakob, die als Kinder und Jugendliche selbst erkrankt waren, teilten sie mit den über 300 Zuhörenden ihre eigene Geschichte. Sie berichteten über ihre ganz eigenen Erinnerungen und schmerzhaften Erfahrungen während der langen Zeit der Therapie im Johanna-Quandt-Zentrum. Heute stehen sie im Leben, sind gesund. Annabel ist angehende Musiklehrerin, Jakob Wissenschaftler und Max ist inzwischen selbst Arzt in der Universitätsmedizin Frankfurt.
Ein emotionaler Höhepunkt beschloss die Veranstaltung: Alle anwesenden ehemaligen Patientinnen und Patienten wurden gebeten aufzustehen. So wurde eindrücklich sichtbar, wie sich Wirkung entfaltet – ganz konkret. Das Johanna-Quandt-Zentrum ist viel mehr als „nur“ ein Gebäude. Es ist ein Ort der Innovation, der Wissenschaft und der Hoffnung. Das aufrichtige Interesse von Johanna Quandt und ihr außergewöhnlich großes finanzielles und ideelles Engagement für krebskranke Kinder haben das ermöglicht.
Wir danken allen Vortragenden, den anwesenden Familien, den zahlreichen Gästen und Beteiligten von Herzen für diesen sehr besonderen Abend. Es war uns eine ganz besondere Freude, dass der Sohn von Johanna Quandt, Stefan Quandt, sowie Vertreter der Johanna-Quandt-Stiftung persönlich dabei waren.
