Zur Realität eines jungen Menschen gehört der Schulbesuch. Dieser nimmt einen großen Teil seines Alltags ein und ist somit Normalität für ihn. Krebskranke Schüler können in der Regel über längere Zeit, auch nach Abschluss der Behandlung, aufgrund ihres geschwächten Immunsystems den Unterricht ihrer Heimatschule nicht besuchen.

Hier setzt der Verein "Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V." mit seinem Projekt P.U.L.S. an: Um den jungen Patienten in einer schweren Zeit ein Stück "Normalität" zu geben, ihnen die Möglichkeit zu bieten, sich weiterhin als Teil einer Gemeinschaft zu fühlen, wurde ein Videokonferenzsystem entwickelt, mit dem sie "live" am Unterricht ihrer Klasse teilnehmen und sich aktiv einbringen können.

Das Konferenzsystem besteht aus zwei Einheiten: Im Klassenraum wird ein "Koffer" aufgestellt, in dem alle benötigten Komponenten wie Monitor, Kamera, Lautsprecher, PC und die erforderlichen Steuerelemente eingebaut und vorverkabelt sind. Die schwenk-/neige- und zoomfähige Kamera kann vom Schüler zuhause oder von der Lehrkraft gesteuert werden. Der Ton wird über zwei Raummikrofone und ein Kragenmikrofon (für die Lehrkraft) übertragen. Beim Patienten zuhause bzw. in der Klinik genügen ein einfacher Laptop mit der erforderlichen Software und optionaler Webcam sowie ein Headset und eine Internetverbindung für die Konferenzschaltung. Nach Installation und Konfiguration der beiden Einheiten ist das System mit nur wenigen Handgriffen einsatzbereit und leicht bedienbar. Bei den bisherigen Einsätzen von P.U.L.S. haben sich die positiven Effekte des Projektes für alle Beteiligten deutlich gezeigt.

Unser Partner für das P.U.L.S.-Projekt ist die Heinrich-Hoffmann-Schule in Frankfurt.

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