Klinische Forschung

Klinische Forschung

 

Gezielte Investitionen in die Krebsforschung stehen bereits von Anfang an im Fokus unserer Vereinsarbeit. Dabei unterstützt der Verein mit bedeutenden Mitteln die Kinderkrebsklinik bei der Finanzierung wissenschaftlicher Forschungsprojekte.

 

DAS SCHAFFT FORSCHUNG

 

Translationale Forschung

Die besonders enge Zusammenarbeit zwischen Verein und Klinik ermöglicht es vielfach, neueste Forschungsergebnisse auf kürzestem Wege vom Labor direkt in die Anwendung zu überführen. Diese translationale Forschung unterstützt der Verein dauerhaft finanziell. Zahlreiche pädiatrische Studien zur Therapieoptimierung tragen dazu bei, Heilungschancen stetig zu verbessern, Nebenwirkungen zu minimieren und die Lebensqualität langfristig zu steigern. Jede Spende hilft, diese wichtigen Dauerprojekte langfristig zu sichern.

 

Haploidentische Transplantationsverfahren

Für krebskranke Kinder, die keinen geeigneten Stammzellspender haben, hat das Johanna-Quandt-Zentrum einen zentralen Forschungsschwerpunkt eingerichtet, in dem die Eltern als Stammzellspender für die Kinder eingesetzt werden: das haploidentische Transplantationsverfahren. Damit die transplantierten Kinder keine gefährlichen Komplikationen erleiden, wird der Einsatz von Immunzellen der Eltern zur Behandlung von Virusinfektionen getestet.

 

Klinische Studie zur Forschung des Rhabdomyosarkoms

Für bislang unheilbar kranke Rhabdomyosarkom-Patienten wird aktuell eine neue Zelltherapie erforscht, weil konventionelle Theapieverfahren nicht erfolgreich sind. Die neuartige, zielgerichtete Krebs-Immuntherapie, bei der speziell gegen den Tumor gerichtete genmodifizierte Immunzellen, sogenannte Natürliche Killer-Zellen, eingesetzt werden, soll zeitnah in eine klinische Studie überführt werden. Der Schwerpunkt Stammzelltransplantation und Immunologie und Intensivmedizin um Prof. Dr. Peter Bader am Universitätsklinikum Frankfurt sieht darin eine erfolgversprechende Therapieoption. Die dafür notwendigen Methoden sind im Labor bestens etabliert.

Immuntherapeutische Ansätze bei infektiösen Komplikationen krebskranker Kinder

Bei den meisten Patienten geht die Therapie von Krebeserkrankungen mit zahlreichen Nebenwirkungen einher, vor allem eine durch Chemotherapien oft hervorgerufene Schwächung des Abwehrsystems. Trotz potenter Antibiotika und Pilzmedikamente sind Infektionen deshalb häufige Begleiterscheinungen. Die Wirkung natürlicher Killer-Zellen und spezifischer T-Zellen wird derzeit bereits in klinischen Studien geprüft, um gegen verschiedene Krankheitserreger eingesetzt werden zu können. Durch das geplante Projekt könnten das Risiko für Infektionen vermindert als auch die Schwere der Komplikationen verringert werden. Das würde die Lebensqualität der Patienten verbessern. An diesen immuntherapeutischen Ansätzen forschen Prof. Dr. Thomas Lehrnbecher und PD Dr. Konrad Bochennek im Schwerpunkt Hämatologie, Onkologie und Hämostaseologie.

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