Seit der Eröffnung des Stammzelltransplantationszentrums im Dezember 2004 werden jährlich mehr als 50 Transplantationen in Frankfurt durchgeführt. Den jungen Patienten bietet die Stammzelltransplantation eine Überlebenschance, wenn Chemotherapie und Bestrahlung erfolglos bleiben sollten.

Das Zentrum für Stammzelltransplantation ist baulich mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Frankfurt a.M. verbunden.

Im Erdgeschoss sind die Tagesklinik und die Ambulanz eingerichtet, die zentrale Anlaufstelle für die jungen Patienten und deren Eltern sind. Hier findet meist der erste Kontakt mit dem Zentrum statt, da alle Voruntersuchungen dort durchgeführt werden. Auch die ambulante Behandlung und die nach Entlassung aus dem stationären Aufenthalt erforderliche Nachsorge erfolgen in den Räumen der Ambulanz/Tagesklinik.

Die Transplantationsstation (Johanna-Quandt-Station) befindet sich im 1. Obergeschoss. Durch die bauliche Ausgestaltung sind die Kinder hier von der Umgebung geschützt und isoliert, ohne hermetisch von der Umwelt abgetrennt zu sein.

Da sich die Behandlung über einen langen Zeitraum erstreckt, ist eine angenehme Atmosphäre und eine intensive Betreuung der jungen Patienten und deren Familien sehr wichtig. Mit der personellen und räumlichen Ausgestaltung des Stammzelltransplantationszentrums, an der der Verein maßgeblich beteiligt ist, sind diese Voraussetzungen erfüllt.

 

Im 2. Obergeschoss des Stammzelltransplantationszentrums sind mehrere Forschungslabore eingerichtet, in denen die notwendigen Weiterentwicklungen für die Stammzelltransplantation erarbeitet werden.

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