Seit Januar 2015 können Kinder und Jugendliche mit Krebs in der Kinderkrebsklinik Frankfurt an einem sporttherapeutischen Programm während der Chemotherapie, Strahlentherapie und Stammzelltransplantation teilnehmen.

Körperliche Aktivität spielt für gesunde Kinder und Jugendliche eine zentrale Rolle in der motorischen, kognitiven, emotionalen und psychosozialen Entwicklung. Die Therapie wegen einer Krebserkrankung führt nicht nur zu Einschränkungen des Bewegungsdrangs, sondern auch zu gravierenden körperlichen und psychosozialen Folgeschäden wie Muskelabbau, Schmerzen, Erschöpfung, Schwächung des Selbstwertgefühls, Depressivität u.a.

Eine gezielte Bewegungsförderung unterstützt nachweislich den Heilungsprozess. Ein regelmäßiges Training gibt den jungen Patienten Kraft und Durchhaltevermögen für den schwierigen Behandlungsmarathon – Nebenwirkungen werden reduziert, Normalität und Spaß finden Platz in dem tristen Klinikalltag.

In der Kinderkrebsklinik Frankfurt begleiten zwei Sportwissenschaftlerinnen die jungen Patienten mit einer entwicklungsspezifischen individualisierten Sporttherapie durch die gesamte Behandlung.

Die Kosten für das laufende Projekt sowie die erforderlichen Mittel für die Weiterentwicklung und die Optimierung des Angebotes trägt der Verein "Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e. V."

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