10.000 Euro Spende für krebskranke Kinder aus den Aktivitäten der Gesundheitskasse AOK Hessen im Bereich Prävention und Laufen.  (Foto: Fotoagentur Friese)

Foto: Fotoagentur Friese

PRESSEMITTEILUNG DER AOK HESSEN:

Bad Homburg / Frankfurt. Einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro konnte jetzt Rudolf Starck in Bad Homburg aus der Hand von Dr. Isabella Erb-Herrmann, Bevollmächtigte des Vorstandes der AOK Hessen, entgegen nehmen. Der Geschäftsführer des Vereins Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt kann mit diesem Beitrag und weiteren Spenden von etlichen anderen Unternehmen vielfältige Aktivitäten, medizinische Studien und Projekte finanzieren.

Der 1983 gegründete Verein kümmert sich nicht nur intensiv um erkrankte Kinder und deren Angehörige, sondern arbeitet auch eng mit der Kinderkrebsstation der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität zusammen. Unterstützt werden auch patientenorientierte Forschungsprojekte, die dazu beitragen sollen, die Heilungschancen zu verbessern. Darüber hinaus wird die Versorgung im ambulanten und stationären Bereich gezielt weiter entwickelt. „Die Agenda des Vereins ist vielfältig und durchdacht, die Umsetzung sehr professionell, doch wirklich entscheidend ist, dass so vielen Familien Mut und Zuversicht gespendet wird. Wirkungsvoller lässt sich Patientensouveränität nicht umsetzen“, meint Erb-Herrmann. Der Betrag von 10.000 Euro ergibt sich aus den Aktivitäten der Gesundheitskasse im Bereich Prävention und Laufen. So spendete sie für jeden Sportler, der 2016 an einer der 50 Veranstaltungen im Rahmen der AOK-Hessen-Laufserie teilnahm, einen Euro. „Fast 26.700 Läuferinnen und Läufer kamen zusammen, das macht aufgerundete 27.000 Euro für ausgewählte, sinnvolle Projekte und vorbildliche Einrichtungen“, so Erb-Herrmann. Die anderen Schecks gehen im März an den Verein für chronisch Kranke Kinder in Gießen und das Mehrgenerationenhospiz in Kassel. Selbstverständlich wird die Laufserie auch 2017 fortgesetzt.

Der Aufwand lohnt sich
Die AOK Hessen und die „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e. V.“ stehen schon seit längerem in einer engeren Beziehung. Zuletzt wurden 2016 im Rahmen der familienorientierten Selbsthilfeförderung 8.000 Euro zur Finanzierung einer Jugendfreizeit an den Verein überwiesen. Der aktuelle Spendenbetrag fließt laut Starck maßgeblich in ein neues Projekt, das gemeinsam mit dem Universitätsklinikum initiiert worden ist. Hierbei soll allen Kindern, für die eine fruchtbarkeitsgefährdende Therapie geplant ist, geholfen werden. Der Verein finanziert das Projekt für zwei Jahre aus Spendenmitteln. Außerdem wollen die Beteiligten gemeinsam mit anderen Einrichtungen ein Verbundforschungsprojekt und eine national nutzbare Datenbank zur Evaluation hierzu etablieren.

 

Zum Seitenanfang